Videokonferenzen haben unseren Arbeitsalltag revolutioniert – und vieles erleichtert. Und doch: Nichts ersetzt die Energie, die entsteht, wenn Menschen gemeinsam in einem Raum kreativ werden. Genau das wurde im Dezember 2025 bei den zwei Präsenztagen der Projektorganisator:innen der Teilprojekte und der Projektkoordination in Plochingen spürbar.
Zwar kannten sich viele Teilnehmende bereits vom ersten Treffen in Bad Herrenalb und aus den wöchentlichen Online-Netzwerktreffen, doch neue Gesichter waren ebenso erstmals dabei – darunter auch die zwei neue Projektkoordinatorinnen, die vor Dienstantritt schon einmal „Mäuschen spielen“ durften. Von Beginn an war klar: Es braucht radikale Offenheit und Vertraulichkeit, um ungefiltert über Erfolge, Zweifel und Stolpersteine zu sprechen.
Eine „Fieberkurve“ des bisherigen Projektverlaufs für jedes Teilprojekt sorgte für tiefe Einblicke – und spürbare Erleichterung: Schwierige Phasen sind kein Einzelfall. Allein der Austausch darüber, wie man aus Tälern wieder nach oben kommt oder die ehrliche Reflektion der eigenen (Projekt-) Situation wurde als fruchtbar wahrgenommen. Über Stunden hinweg wurde am Nachmittag an einer Themenwand gearbeitet, die zentrale Faktoren für gelingende Springer- und Ausfallkonzepte sichtbar machte. Und auch jenseits der Arbeitsphasen rissen die Gespräche nicht ab: Beim Essen, in den Pausen – und später abendfüllend in der hauseigenen Bar.
Der zweite Tag richtete den Blick nach vorn: Bedarfe wurden definiert, Arbeitsgruppen gegründet und das kommende Jahr strukturiert. Besonders emotional wurde es zum Abschied von Giovanna Debatin und Lars Arendt, die als Projektkoordinator:innen mit ihrer agilen, proaktiven Art und großer fachlicher Expertise das Projekt im Aufbau maßgeblich geprägt haben und in Plochingen das letzte Mal vor Ort den Rahmen für diese schöne Veranstaltung setzten.

