Mit dem Beginn der Koalitionsverhandlungen werden die sozialpolitischen Weichen für die kommenden fünf Jahre neu gestellt. Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg versteht sich dabei als verlässliche Partnerin der künftigen Landesregierung und appelliert an ein gemeinsames, verantwortungsvolles Agieren im Sinne aller Bürger:innen.
„Die Zukunft der sozialen Daseinsvorsorge entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen oder Zuständigkeitsdebatten, sondern in einer Verantwortungsgemeinschaft von Politik, Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege.“, betont Beatrix Vogt-Wuchter, Vorstandsvorsitzende der Liga-BW. Es gehe dabei nicht um einen Rückzug des Staates, sondern um klare Rollen, faire Arbeitsteilung und gemeinsame Zielorientierung. Im Sondierungspapier von Grünen und CDU „Aus Verantwortung fürs Land – Gemeinsam stark in stürmischen Zeiten“ sieht die Liga-BW hierfür deutliche Anknüpfungspunkte. „Das gemeinsame Ziel bleibt eindeutig: Alle Menschen sollen verlässlich unterstützt, begleitet, versorgt und beteiligt werden.“, so Vogt-Wuchter.
Der Weg dorthin verändert sich jedoch. Qualität wird künftig noch stärker an Wirkung und Bedarfsgerechtigkeit gemessen; Sozialräume entwickeln sich zu Orten von Kooperation, Prävention und Solidarität, Bürokratie soll soziale Innovationen ermöglichen und Digitalisierung Freiräume für Beziehung, Fachlichkeit und Steuerung schaffen. So entsteht eine soziale Daseinsvorsorge, die krisenfest, zukunftsfähig und demokratiefördernd ist.
„Die soziale Daseinsvorsorge der Zukunft ist kein Reparaturbetrieb, sondern eine gemeinsame Investition in sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität, gesellschaftlichen Wohlstand und Demokratie.“, fasst die Liga-Vorsitzende zusammen. Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg bringe daher ihre Erfahrung, Verantwortung und Dialogbereitschaft in diesen Prozess ein und steht der neuen Landesregierung als verlässliche Partnerin zur Seite. Denn: Soziales IST Zukunft.
