Unter dem Motto „Soziales ist Zukunft“ hat die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg bei ihrem Jahresempfang mit über 100 Gästen die zentrale Bedeutung sozialer Infrastruktur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit des Landes bekräftigt.
Vor Gästen aus Politik, Verwaltung, Kirchen und Zivilgesellschaft betonte die Vorstandsvorsitzende der Liga-BW, Beatrix Vogt-Wuchter, die strategische Bedeutung sozialer Arbeit: „Eine starke soziale Infrastruktur ist keine freiwillige Leistung, sondern Voraussetzung für Zusammenhalt, Teilhabe und Demokratie. Wer in Soziales investiert, investiert in die Zukunft unseres Landes.“
Mit Blick auf demografischen Wandel, Fachkräftemangel und wachsende soziale Herausforderungen forderte die Liga-BW verlässliche politische Rahmenbedingungen, eine nachhaltige Finanzierung sowie den Abbau bürokratischer Hürden. Soziale Infrastruktur sei nicht nachgelagert, sondern Grundlage erfolgreicher Politik.
„Wirtschaftliche Stärke, Innovation und Transformation werden nur gelingen, wenn Menschen Sicherheit und Perspektiven haben. Soziales ist kein Kostenfaktor – es ist ein entscheidender Zukunftsfaktor“, so Vogt-Wuchter.
Ein besonderes Signal setzte die Teilnahme von Petra Krebs, MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg. Sie stellte die sozialpolitischen Ziele der neuen Landesregierung vor und sagte der Liga eine enge Partnerschaft zu: „Soziale Daseinsvorsorge ist kein Kostenfaktor, sondern eine wertvolle Investition in den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Darüber hinaus ist eine starke soziale Infrastruktur auch ein entscheidender Standortfaktor: „Ohne verlässliche Kinderbetreuung und Pflege sichern wir keine Fachkräfte für unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg“, sagte Staatssekretärin Krebs.
Die Liga-BW wertete ihren Besuch als Ausdruck des gemeinsamen politischen Gestaltungswillens: „Die sozialen Herausforderungen der kommenden Jahre lassen sich nur im engen Schulterschluss zwischen Politik, Kommunen und Trägern bewältigen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, betonte Vogt-Wuchter.
Foto: Liga-Vorstand mit Staatssekretärin Petra Krebs (v.l.n.r.: Ulf Hartmann, Beatrix Vogt-Wuchter, Staatssekretärin Petra Krebs, Manuela Mayer)
