Am 11. Juni 2026 fand im Synagogenzentrum Potsdam der erste MBE-Bundeskongress seit 2017 statt. Unter dem Titel „20 Jahre MBE im Wandel: Ein Bundesprogramm mit Wirkung vor Ort” kamen rund 150 Expert:innen aus Politik, Wissenschaft, Bundesbehörden und sozialpädagogischer Praxis zusammen, um Bilanz zu ziehen und die Zukunft des Bundesprogramms zu gestalten.
Die Liga-BW war durch Phillip Neurath, Vorsitzender des Fachausschusses Migration, im Diskussionsforum 3 vertreten: „Wirkung der MBE: Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen” – gemeinsam mit Sebastian Ottmann (Ev. Hochschule Nürnberg) und Dr. Sarah Berndt (DeZIM-Institut).
Im Mittelpunkt des Liga-Beitrags standen Ergebnisse der SROI-Studie zur MBE in Baden-Württemberg. Die Studie belegt den gesellschaftlichen Mehrwert professioneller Migrationsberatung und liefert ein evidenzbasiertes Argument für die dauerhafte Förderung und Weiterentwicklung des Angebots – auch und gerade in einem politisch herausfordernden Umfeld.
Der Kongress, ausgerichtet von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) in Kooperation mit dem BAMF, diskutierte in fünf Foren zentrale Zukunftsfragen: von der Kooperation mit Regeldiensten über Digitalisierung und KI in der Beratungspraxis bis hin zur Verzahnung mit landesgeförderten Programmen.
Für die Liga-BW ist der Kongress ein wichtiges Signal: Migrationsberatung wirkt – und dieser Wirkungsnachweis ist eine Grundlage für politische Entscheidungen, die das Programm zukunftsfähig halten.
Weitere Informationen und eine Pressemeldung zum Thema finden sich auf der Seite der BAGFW:
