12 Jan.

Beim Antrittsbesuch der neuen geschäftsführenden Vorständin der Liga-BW, Manuela Mayer, bei Sozialminister Manne Lucha stand am 08.01.2026 der gemeinsame Blick auf die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Organisationen im Fokus. In einem offenen und konstruktiven Austausch war für beide Seiten deutlich, wie wichtig diese Partnerschaft zwischen Liga-BW und Sozialministerium für die Weiterentwicklung der sozialen Dasseinsvorsorge im Land ist.

Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimension der freien Wohlfhartspflege und damit der Liga-BW ist unbestritten. Als bedeutender Akteur für die soziale Daseinsvorsorge trägt sie nicht nur zur sozialen Stabilität bei, sondern ist auch ein relevanter Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber im Land. Das wisse und schätze der Minister durchaus sehr. Eine besondere Stärke der Liga liege dabei in ihrer sozialräumlichen Arbeit, die passgenaue Angebote vor Ort ermöglicht und die Lebensrealitäten der Menschen unmittelbar aufgreift, so waren sich die Gesprächspartner:innen einig.

Mit Blick nach vorn gelte es zudem jedoch, die soziale Arbeit verstärkt mit Fokus auf Empowerment weiterzuentwickeln. Es gehe darum, mutig neue Wege zu beschreiten und Menschen nicht nur zu unterstützen, sondern sie gezielt in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken. Eine Stärke der Wohlfahrtspflege liegt im praktischen Tun vor Ort, in der engen Vernetzung der Akteurinnen und Akteure sowie im kontinuierlichen Diskurs der politischen Willensbildung. Soziale Arbeit bedeutet dabei immer auch Gestaltungsarbeit für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn Soziales ist Zukunft.

Der Antrittsbesuch machte deutlich: Die enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Wohlfahrtspflege bleibt ein zentraler Schlüssel, um soziale Herausforderungen gemeinsam zukunftsorientiert zu gestalten.