Mobilität soll nicht nur nachhaltig sein, sondern auch allen Menschen gleichermaßen offenstehen und niemanden vom öffentlichen Leben ausschließen. Um mit unterschiedlichen Interessensverbänden über die Bedingungen einer teilhabeorientierten Mobilitätswende ins Gespräch zu kommen, hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Boll eine Veranstaltungsreihe zum Thema initiiert.
Seit der Auftaktveranstaltung im Jahr 2021 setzte die Tagungsreihe „Mobilitätswende gerecht gestalten“ ihren Fokus auf die Themenschwerpunkte Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderung, Senior:innen, Migrant:innen sowie Menschen in Armutssituationen.
Die heutige Abschlussveranstaltung bündelt Erkenntnisse und Empfehlungen und Politik und Verbände diskutieren über notwendige Schritte zu einer sozial gerechten Mobilität.
Dr. Marco Lang hat die Veranstaltungsreihe für den Liga-Vorstand begleitet und betont in seinem Eingangsstatement:
Mobilität ist Teil der Daseinsvorsorge. Es ist klasse, wie das Verkehrsministerium versucht, die ‘Verkehrswende gerecht zu gestalten’ und dabei möglichst alle Menschen im Blick zu behalten. Wer die Mobilitätswende will, muss sie sozial gestalten.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Impulse der Liga-BW feierlich an Minister Winfried Hermann übergeben.

Wir haben unsere Kernforderungen in unserem KLARTEXT WOHLFAHRT zusammengefasst:
- Mobilität als soziale Grundversorgung verankern
- Niedrigschwellige und mehrsprachige Informationsangebote bereitstellen
- Mobilitätsbildung und Beteiligung stärken
- Mobilitätsangebote sozial und inklusiv gestalten
- Landesweite Austauschplattformen und Netzwerke fördern
