Zum heutigen Tag tritt Manuela Mayer (53) ihren Dienst als neue geschäftsführende Vorständin der Liga-BW an. Die Sozialpädagogin, Ethikerin und Betriebswirtin komplettiert damit nach kurzzeitiger Vakanz den vierköpfigen Liga-Vorstand als hauptamtliches Vorstandsmitglied.
Die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg begrüßt Manuela Mayer als neue Geschäftsführerin in ihrer Stuttgarter Geschäftsstelle. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Sozialen Arbeit und der Interessenvertretung gemeinnütziger Organisationen bringt Mayer beste Voraussetzungen mit, um die sozialpolitische Lobbyarbeit der Liga-BW weiter zu stärken.
„Mit Manuela Mayer haben wir eine ausgewiesene Expertin für die strategische Interessenvertretung gemeinnütziger Verbände gewonnen“, sagt Beatrix Vogt-Wuchter, Vorstandsvorsitzende der Liga-BW. „Sie verbindet fachliche Kompetenz mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen und Chancen der Sozialen Arbeit. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“
Mayer war zuletzt in der Geschäftsführung der Rudolph-Sofien-Stift gGmbH in Stuttgart tätig, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Gesellschaft (eva). Zuvor leitete sie zehn Jahre lang die Caritas-Region Schwarzwald-Alb-Donau und war Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Rems-Murr e.V. Ihre berufliche Laufbahn ist geprägt von einem starken Engagement für soziale Gerechtigkeit und die Weiterentwicklung sozialer Strukturen.
„Die Möglichkeit, gemeinsam mit den Verbänden und Partner:innen der Liga-BW an den richtigen sozialen Weichenstellungen und politischen Rahmenbedingungen für die Menschen im Land zu arbeiten, motiviert mich sehr“, sagt Manuela Mayer. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, die sozialpolitische Stimme der freien Wohlfahrtspflege weiter zu stärken.“
Die Liga-BW steht aktuell vor wichtigen strategischen Aufgaben: Die Sicherstellung einer krisenfesten sozialen Daseinsvorsorge, die sozialökologische Transformation und die Bewältigung fachspezifischer Herausforderungen in den vielfältigen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sind zentrale Themen. Mayer sieht gerade in der Zusammenarbeit und den Aushandlungsprozessen zwischen den Verbänden, ihren Partner:innen und den politischen Entscheidungsträger:innen großes Potenzial: „Diese Prozesse sind nicht nur notwendig, sondern auch spannend und zukunftsweisend.“
Manuela Mayer folgt bei der Liga-BW auf Dr. John Litau, der den Verband im Frühjahr nach fast sechsjähriger Amtszeit verlassen hatte, um sich beruflich zu verändern. Mit Mayer an der Spitze der Geschäftsstelle, die auch die Landesstelle für Suchtfragen umfasst, setzt die Liga-BW ein starkes Zeichen für eine engagierte und kompetente sozialpolitische Interessenvertretung in Baden-Württemberg.
