Ulrike Sommer übernimmt ab 1. Juni Leitung der Caritas-Region Schwarzwald-Gäu

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Stuttgart, 24. Mai – Ulrike Sommer (48) leitet ab 1. Juni 2019 die Caritas-Region Schwarzwald-Gäu.Sie tritt die Nachfolge von Silvia Hall an, die als Leiterin des neu gegründeten Entwicklungszentrums „Innovation“ in die Geschäftsstelle des Caritasverbandes Rottenburg-Stuttgart wechselt. Die Region Schwarzwald-Gäu ist eine von neun Caritas-Regionen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Ulrike Sommer bestens bekannt: seit 20 Jahren arbeitet sie im Caritasverband in verschiedenen Aufgabenbereichen. Seit 2007 verantwortet sie die Vertretung des Verbandes bei europapolitischen Fragestellungen. „Es ist für uns ein großes Glück, die Regionalleitung nach dem Wechsel von Silvia Hall nahtlos mit einer so fachlich kompetenten und erfahrenen Frau besetzen zu können“, so Caritasdirektor Pfarrer Oliver Merkelbach.

Geboren in Tübingen und aufgewachsen in Horb am Neckar bringt Ulrike Sommer für ihre Aufgaben als Regionalleiterin mit Dienstsitz in Böblingen vielfältige sozialpolitische, fachliche und organisatorisch-administrative Erfahrungen mit: Die Diplompädagogin (Universität Tübingen) mit Zusatzqualifikation im Projektmanagement war zunächst bei der Stadt Böblingen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig. Als Leiterin des Caritaszentrums und einer Mädchenberatungsstelle in Sindelfingen vollzog sie den Wechsel zur Caritas. 2007 übernahm sie in der Caritas-Geschäftsstelle in Stuttgart die Leitung des Kompetenzzentrums „Europa“ der Caritas Baden-Württemberg und 2010  zusätzlich die Stabsstelle Europäische Sozialpolitik. In vielfältigen Projekten setzte sich Sommer für die Akquise von Fördergeldern aus dem Europäischen Sozialfonds u.a. für die Integration langzeitarbeitsloser Menschen ein. Ein weiterer Schwerpunkt war der Dialog mit Partnerverbänden des Diözesancaritasverbandes in Zagreb und Mailand. Zudem begleitete Sommer die strategische Weiterentwicklung des Caritasverbandes.

Ulrike Sommer möchte – anknüpfend an die Arbeit ihrer Vorgängerin – die vielfältigen Kooperationen mit Kirchengemeinden, Kommunen und Unternehmen in der Region stärken und weiterentwickeln. „Wir müssen uns den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und darauf gemeinsam Antworten finden“, so Sommer.  Als sozialpolitischer Akteur wolle die Caritas förderliche Bedingungen mitgestalten, damit beispielsweise Kinder aus benachteiligten Familien gesund aufwachsen können und eine gute Bildung erhalten. In der Stärkung der Kinderstiftungen, im Fördern von interkulturellem Zusammenleben und dem Initiieren und Begleiten sorgender Nachbarschaften sieht sie weitere wichtige Ansätze der Caritasarbeit. 


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