Einladung Pressegespräch:

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Anbieter von Altenpflegeleistungen schlagen Alarm: Der Pflegenotstand kommt nicht, er ist bereits da!

Regional bestehen erhebliche Versorgungsengpässe in der Pflege

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Südwesten spitzt sich die Lage in der Altenhilfe mehr und mehr zu: Für Pflegebedürftige ist es mancherorts unmöglich, einen Platz in einem Pflegeheim zu finden. Auch Sozialstationen, die die Pflege zuhause übernehmen, sind über Monate ausgebucht. Je nach Region sind die Versorgungsengpässe eklatant. Eine steigende Anzahl an Pflegeheimen und Sozialstationen im Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Württemberg) sehen sich nicht einmal mehr in der Lage, Personen auf ihre Warteliste aufzunehmen. Dramatisch ist die Situation in der Kurzzeitpflege. Immer öfter können vorhandene Pflegeplätze nicht belegt werden, da Personal fehlt. Angesichts der Nachfrage können die katholischen Anbieter von Altenhilfe bezogen auf Württemberg nicht mehr von einem zu erwartenden Pflegenotstand im Jahr 2030 reden. Er besteht in manchen Regionen bereits!

Grund dafür ist in erster Linie der erhebliche Fachkräftemangel. Zwar hat die Politik Schritte eingeleitet, um die angespannte Situation abzumildern. Bis die Gesetze greifen und ihre Wirkung entfalten, wird es aber noch Jahre dauern.

Vertreter des württembergweiten „Netzwerk Alter und Pflege“ sehen einige Ansatzpunkte, die zu einer Entspannung beitragen können. Dazu gehört der Einsatz einer größeren Bandbreite an Berufsgruppen in der Altenhilfe. Diesen und weitere Lösungsansätze möchten wir Ihnen bei einem Pressegespräch vorstellen. Dazu laden wie Sie herzlich ein am

Dienstag, 2. April 2019 um 13.00 Uhr
in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Konferenzraum 2,
Paracelsusstraße 91 in Stuttgart-Hohenheim. 

Ihre Gesprächspartner sind:  

  • Frank Höfle, Geschäftsführer des Altenhilfezentrum Isny
  • Dr. Marlies Kellmayer, Referentin im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Mitglied im Kompetenzteam „Alter und Pflege“
  • Dr. Alfons Maurer, Vorstand der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung
Ein Imbiss steht bereit.

Um besser planen zu können bitten wir um Ihre Anmeldung unter Telefon 0711/2633-1288 oder -1112. Gerne auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir freuen uns über Ihr Kommen,
mit freundlichen Grüßen

Eva-Maria Bolay

I
m Netzwerk „Alter und Pflege“  haben sich rund 80 katholische Anbieter von stationärer und ambulanter Hilfe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zusammengeschlossen. Die Mitglieder des Netzwerks unterstützen, pflegen und sorgen für Menschen in unterschiedlichen Bedarfslagen. Diesen Beitrag leisten die katholischen Träger auf hohem, professionellen Niveau und nach anerkannten Standards bei gleichzeitiger Bezahlung von Tariflöhnen für die Beschäftigten. In Kooperation mit Akteuren aus Kirche, Politik, Kommunen und Praxis setzen sich die katholischen Träger dafür ein, dass Pflege und Betreuung im Sozialraum nah am Menschen stattfinden können.


Herausgegeben vom
Caritasverband der Diözese
Rottenburg-Stuttgart e. V.
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit


Redaktion:
Eva-Maria Bolay
Telefon: 07 11/26 33-12 88
Telefax: 07 11/26 33-11 15
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