Wechsel im Vorstand der Liga der freien Wohlfahrtspflege

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Erstmals bilden drei Frauen den Vorstand

Stuttgart, 17.1.2019 In der Liga der freien Wohlfahrtspflege sind die elf Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege als Landesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Die Liga in Baden-Württemberg wurde im Jahr 1952 gegründet und bündelt und koordiniert seither die strategisch-fachliche Weiterentwicklung der sozialen Aufgabenfelder. Den Wohlfahrtsverbänden gehören landesweit über 380.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 125.000 ehrenamtlich Tätige an.

Ab 1.1.2019 übernimmt Ursel Wolfgramm das Amt der ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg. Im Hauptberuf ist Frau Wolfgramm die Vorstandsvorsitzende des Paritätischen in Baden-Württemberg. Sie folgt auf Reinhold Schimkowski, der dieses Amt in den Jahren 2017 und 2018 innehatte.
Frau Wolfgramm wurde vom Vorstand der Liga im Dezember 2018 gewählt. Ihre beiden Stellvertreterinnen – Frau Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Diözesancaritasdirektorin beim Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Frau Birgit Wiloth-Sacherer, Geschäftsführerin beim Badischen Roten Kreuz in Freiburg bilden mit ihr gemeinsam den ehrenamtlichen Vorstand der Liga. Dies ist fast als historischer Moment zu bezeichnen, denn erstmals seit Bestehen der Liga in Baden-Württemberg wird dieses Gremium nur von Frauen geleitet. Im Liga-Vorstand werden strategische Schwerpunkte und inhaltliche Ziele beraten und abgestimmt. In den Liga-Ausschüssen arbeiten jeweils die Expertinnen und Experten der Verbände an aktuellen Aufgabenfeldern wie z.B. der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Dienste für Migranten, Straffälligenhilfe, psychisch Kranke und Suchtkranke.

In der ersten Sitzung des Vorstands betonte Frau Wolfgramm „Die Soziale Arbeit und damit die freie Wohlfahrtspflege stehen vor großen Veränderungen: Die digitale Transformation betrifft alle Lebensbereiche –analoge und virtuelle Welten verschmelzen zunehmend. Und viele gesetzlich verankerte Rahmenbedingungen ändern sich rasant und damit die Anforderungen, die von den Leistungserbringern bewältigt werden müssen. Diesen vielfältigen Herausforderungen können wir nur gemeinsam begegnen und nur miteinander und solidarisch können wir die Zukunft gestalten.“

Hinweis: Frau Wolfgramm steht gern für ein Interview zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich bei Interesse mit der Geschäftsstelle der Liga in Verbindung.

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