Bundes-Gesetzentwurf für Jugendfreiwilligenjahr

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Diakonie Baden sieht Land in der Pflicht

Das Diakonische Werk Baden ermuntert das Land Baden-Württemberg, in seinem Engagement für den Freiwilligendienst nicht nachzulassen. Vorstandsmitglied Dr. Ulrike Hahn sagte, die von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey angedachte bessere Finanzierung der Freiwilligendienste sei sehr begrüßenswert. Das Land dürfe jetzt aber nicht der Versuchung erliegen, in diesem Bereich sparen zu wollen.

Hahn sagte, das Gesetzesvorhaben von Ministerin Giffey bedeute nicht, dass sich die Länder nun weniger in der Pflicht sehen könnten. Denn zwischen Leistungen, die durch Bundesmittel bezahlt, und denen, die über Landesmittel finanziert würden, müsse klar unterscheiden werden. So beteilige sich der Bund stark an der Bezahlung der pädagogischen Begleitung der Freiwilligen. Die greife aber erst, wenn der Bewerber seinen Dienst angetreten habe. Mit den Landesmitteln würden auch Leistungen bezahlt, die davor erbracht werden.

Dazu gehöre die Beratung der Jugendlichen. Die Bewerber, so Hahn, kämen aus immer unterschiedlicheren Kulturen. Umso spezieller seien die Fragen und die Anforderungen an die Beratungs- und Einsatzstellen. Um darauf adäquat reagieren zu können, müsse die Beratung ausgebaut und finanziell bessergestellt werden. Wenn das gelänge, dann könnten mehr Menschen in einen Freiwilligendienst gebracht werden. Dort würden sie dann von den Gesetzesplänen der Ministerin erreicht. Es sei also sogar im Bundesinteresse, wenn das Land seine Beteiligung nicht nur fortführe, sondern aufstocke.

Dazu sei man derzeit mit dem Land in Verhandlungen, so Hahn. Sie sei zuversichtlich, dass man zu einer guten Lösung kommen werde. Das Land habe die Freiwilligendienste bislang tatkräftig unterstützt. Ein Erfolg komme zunächst den Jugendlichen und den Einsatzstellen zugute. Am Ende profitiere aber die ganze Gesellschaft davon.

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