Die lak-bw hat zur diesjährigen Aktionswoche 2018 "Teilhaben//Teilsein - Bildung, Arbeit, Wohnen sind Menschenrechte!" eine Reihe von 14 Vorschlägen und Forderungen:

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- fortschreibung des bawü-reichtum- und armutsberichts von 2015
- projekte des empowerments und der befähigung von betroffenen menschen in armutslagen, um sich in gesellschaftliche organisationen und diskurse einmischen zu können,
- wissenschaftliche untersuchungen der lebenslage von menschen in extremer armut und exklusion,
- planungen für ein treffen von menschen mit armutserfahrungen in baden-würt­temberg im jahr 2019 analog den treffen in berlin und brüssel
- schaffung eines parlamentes der ausgegrenzten, der prekären, der gesellschaft­lichen verlierer, der menschen in armutslagen unter dem Dach der lak-bw (vgl. siehe Östereich!)
- Menschenrechte auf Teilhabe, Bildung, Arbeit und Wohnen in die Landesverfassung Baden-Württemberg
- Erwerbslosentreffs in allen Stadt- und Landkreisen baden-württembergs , 42 statt 10.
- Keine Massnahmen der Arbeitsförderung nach SGB II und III ohne Mindestlohn
- Ombudsstelle für armutsfragen auf landesebene
- Finanzausstattung von Basisorganisationen der Prekären und Armen zur Schaffung einer hauptberuflichen Organisationsstruktur.
- Pilotprojekt bedingungsloses grundeinkommen für langzeiterwerbslose, ver­gleich-bar Projekten in Finnland etc.
- Mindestrente, die einem sozialkulturellen Niveau entspricht. EU-Grenze von 60 % zzgl. 30%; d.h. Abschaffung der Armutsrenten in Baden-Württemberg,
- Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr für Menschen in prekären Lebenslagen
- Mietenstopp in baden-Württemberg und Verbot der bodenspekulation in den Stadt- und Landkreisen Baden-württembergs.

Für die landesarmutskonferenz lak-bw
Roland Saurer
sprecher lak-bw

Für den Bereich Bildung ergänzt York Toellner aus dem Netzwerk 1:
"Ein Blick auf die Hochschulen und Universitäten im Land macht den Ausschluss der von Armut betroffenen Menschen leider klar deutlich.
Bildung muss man sich leisten können, wer arm ist kann sich diesen Luxus leider nicht leisten."
In seinem Statement geht Herr Toellner auch auf andere Bildungsangebote ein, die die Armutsbevölkerung ausschließt oder sie vergisst.

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