Pressemeldung zur 14. landesweiten Aktionswoche „Armut bedroht alle“ (16.-22. Oktober 2017) „Netzwerke gegen Armut und Abstiegsangst“

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Am Montag 16.10.2017 startete die landesweite Aktionswoche Armut bedroht Alle“ der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg mit dem Motto „Netzwerke gegen Armut und Abstiegsangst“. In ganz Baden-Württemberg bieten ab Montag verschiedene Initiativen und Bündnisse einen vielfältigen Strauß von Aktionen und Veranstaltungen, die sich mit der Thematik Armutsprävention und Teilhabe befassen.Am Montag 16.10.2017 startete die landesweite Aktionswoche ArmutbedrohtAlle“ der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg mit dem Motto „Netzwerke gegen Armut und Abstiegsangst“. In ganz Baden-Württemberg bieten ab Montag verschiedene Initiativen und Bündnisse einen vielfältigen Strauß von Aktionen und Veranstaltungen, die sich mit der Thematik Armutsprävention und Teilhabe befassen.Die Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg (LAK) ist ein Bündnis aus den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, des DGB Landesbezirks und der Basis und Betroffeneninitiativen. Die Aktionswoche wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.Die Sprecher der Netzwerke 1 und 2 der LAK machten deutlich, dass auch in einem Bundesland wie Baden-Württemberg ein hoher Handlungsbedarf besteht, um Armut vorzubeugen und Armut zu bekämpfen. Bei der Pressekonferenz richteten sie ihren Blick besonders auf Armut im Alter und Armut bei Kindern und Jugendlichen und stellten Forderungen an die Landes und die Bundesregierung.

Der erste Armuts und Reichtumsbericht des Landes Baden-Württemberg, vorgelegt im November 2015, hat eindrücklich gezeigt: Armut gibt es auch in Baden-Württemberg! Armut bedeutet geringes Einkommen, fehlendes Vermögen oder Schulden, schlechte Wohnlagen und unzureichende Wohnungen. Armut bedeutet weniger Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Armut macht krank. Arme Menschen haben eine geringere Lebenserwartung. Wirksame Armutsbekämpfung ist zuallererst eine Aufgabe der Politik. Darüber hinaus muss sie auf allen Ebenen in Netzwerken geschehen, die alle einbeziehen, die etwas zur Bekämpfung der Armut beitragen können: Treffpunkte und Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen und Kulturträger, Vereine und Behörden, Verbände und Sozialpartner. Dies zeigt sich besonders bei Kinder und Jugendarmut und bei der Altersarmut.

Teilnehmer der Pressekonferenz:
Roland Saurer, Sprecher der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg (LAK-BW), Netzwerk der Basis und Betroffeneninitiativen und York Töllner, Gründungsmitglied der LAK BW Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg, zum Thema: gute Arbeit und eine gerechte Rentenpolitik helfen Altersarmut zu vermeiden und Reinhold Schimkowski, Vorstandsvorsitzender der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. und Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Baden-Württemberg zu den Themen Altersarmut und Armut bei Kindern und Jugendlichen.

Die Statements der Berichterstatter, Zahlen und Fakten zu Armut in Baden-Württemberg, eine Übersicht über die landesweit geplanten Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage: http://www.armutbedrohtalle.de/ den Veranstaltungskalender unter http://www.armutbedrohtalle.de/kalender


Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

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