Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst:

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Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg startet Kampagne #jetzterstrechtfreiwillig

Stuttgart 27.05.2020   Viele junge Menschen, die jetzt in Kürze die Schule abschließen wissen noch nicht, wie es danach weitergeht oder müssen die Wartezeit bis zum Studium oder Ausbildungsbeginn überbrücken. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind eine Chance, sich beruflich zu orientieren und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Mit der Social-Media-Kampagne #jetzterstrechtfreiwillig möchte der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg für Freiwilligendienste im sozialen Bereich werben. Bilder und Geschichten auf Facebook und Instagram sollen täglich neue Einblicke in den Alltag der Freiwilligen geben. Der Verband gehört mit jährlich bis zu 3.500 Freiwilligen zu den größten Anbietern. Landesweit werden Plätze in unterschiedlichen Einsatzbereichen angeboten. Dazu gehören Kitas, Pflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung aber auch Kliniken. Rund 60 Prozent der Freiwilligen entscheiden sich danach für einen sozialen Beruf.

Die Corona-Krise zeigt, dass alle, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, die sozialen Hilfenetze in unserer Gesellschaft am Laufen halten. Überall werden Menschen gesucht, die bereit sind, anderen zu helfen“, betont Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. Soziales Engagement und soziale Berufe seien gefragter denn je. Auch der Freiwilligendienst gewinne stark an Bedeutung. „Viele soziale Einrichtungen sind in diesen schwierigen Zeiten besonders auf die Mithilfe junger Menschen angewiesen. Jeder Freiwillige wird dringend gebraucht“, so Wolfgramm. Physical Distancing stelle auch das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst vor neue Herausforderungen. In den Einsatzstellen werde großer Wert auf die Beachtung der einschlägigen Hygieneschutzmaßnahmen und Verhaltensregeln gelegt. „Die Teilnehmenden sind in besonderer Weise gefordert: Denn soziale Arbeit ist Beziehungsarbeit, von Menschen für Menschen“, so Wolfgramm.

„Das FSJ gibt jungen Menschen die Möglichkeit, spannende Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln und in Begegnung mit Menschen mit Behinderung zu kommen“, erklärt Gesine Kern, Bildungsreferentin beim Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg e.V.. „In den fünf Seminarwochen während des FSJ werden vor allem Erfahrungen aus dem Dienst vor Ort reflektiert, theoretische Inhalte vermittelt sowie Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung gemacht. In der aktuellen Krisensituation ist es faszinierend, das hohe Engagement der Freiwilligen und der Fachkräfte vor Ort zu beobachten. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame und beste Begleitung von Menschen mit Behinderung, ob im Kindergarten, der Schule, im Wohnheim, den Offenen Hilfen oder in der Werkstatt. Jeder Tag stellt derzeit für die Freiwilligen eine neue Herausforderung dar, die in gemeinsamer Zusammenarbeit bestens gemeistert wird“, so Kern.


Hina Marquart M.A.
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DER PARITÄTISCHE Baden-Württemberg
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