Beratung geht online

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Diakonie mit innovativem Angebot

Das Diakonische Werk Baden erweitert seine Beratungsarbeit auf digitaler Ebene. Ziel ist es, hilfsbedürftige Menschen noch besser und unkompliziert unterstützen zu können. Die neuen Tools zur Online-Beratung sind vielseitig einsetzbar. Zielgruppen können von Beraterinnen und Beratern noch direkter erreicht werden.

Neu am Start ist jetzt ein Online-Beratungstool für zugewanderte Menschen und Geflüchtete. Es soll den Betroffenen den Weg in die Beratungsstellen ersparen und die Kommunikation mit den Beraterinnen und Beratern beschleunigen. Das Online-Angebot ist zu erreichen unter https://migration.onlineberatung-diakonie-baden.de/

„Die Corona-Pandemie“ hat uns vor eine Ausnahmesituation gestellt, auf die wir reagieren mussten“, sagt Jürgen Blechinger, verantwortlich für den Bereich Migration beim Diakonischen Werk Baden. Beratungsstellen mussten erreichbar bleiben – auch ohne persönlichen Kontakt. Gleichzeitig ist schnelle, sichere und zuverlässige Kommunikation zwischen Beratungsstellen, Betroffenen, ehrenamtlichen Unterstützern und Dolmetschern von entscheidender Bedeutung. Das können wir nun mit der Onlineberatung sicherstellen. Die geschützte Onlineberatung ist ein zusätzliches Angebot. Durch sie lässt sich hochwertige Beratungsarbeit noch effektiver gestalten. „Um qualifiziert beraten zu können, müssen unsere Beraterinnen und Berater sehr schnell die Dokumente der Betroffenen einsehen und mit ihnen besprechen können. Mit unserem neuen Onlineberatungssystem sind auch im digitalen Zeitalter Beratungsgeheimnis und Schweigepflicht bestens gewährleistet“, so Blechinger.

Vorlage für das neue System war die Onlinehilfe der Schwangerenkonfliktberatungsstellen der Diakonie in Baden. Bereits im Mai 2019 war diese eingeführt worden. Gerade unter den Corona bedingten Einschränkungen hatte man hier sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Angebote wurden inzwischen nach und nach ausgeweitet. Die Onlineberatungsangebote sollen deshalb auch über die Corona-Zeit hinaus dauerhaft angeboten werden. Sie sollen und können aber die Beratung von Angesicht zu Angesicht nicht ersetzen.

Neben der Schwangerenkonfliktberatung und der Hilfe im Bereich Migration und Integration sollen die Onlineberatungstools auch zur Beratung im Bereich der Prostitution zum Einsatz kommen. Ein Starttermin steht aber noch nicht fest.

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