Pflege ist Eckpfeiler der Gesellschaft

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Erfahrungen aus Corona-Krise für Reformen nutzen

Aus Anlass des morgigen Tags der Pflege (12. Mai) fordert das Diakonische Werk Baden Reformen in der Pflegepolitik. Die derzeitige Wertschätzung des Berufs sei erfreulich, müsse aber in strukturelle Verbesserungen münden und dürfe keine Eintagsfliege bleiben.

Vorstandsvorsitzender Urs Keller mahnte grundlegende Reformen an. Unter den jetzigen Bedingungen sei der Pflegeberuf wenig attraktiv. Hier müsse sich dringend und schnell etwas ändern, wenn man künftig Fachkräfte halten und junge Menschen für diesen Beruf gewinnen wolle.

In den vergangenen Wochen sei unübersehbar deutlich geworden, welch existentielle Bedeutung die Pflege habe. Systemrelevant sei das angemessene Wort dafür. Dass dieses Bewusstsein in der breiten Bevölkerung angekommen sei, davon zeugten die vielen Solidaritäts- und Beifallskundgebungen der vergangenen Wochen. „Jetzt wäre die Zeit, um Zeichen zu setzen und nachhaltige Veränderungen einzuleiten“, so Keller. Es hänge am politischen und gesellschaftlichen Willen, die notwendigen Reformen einzuleiten.

Mit dem gesamtgesellschaftlichen Rückenwind sei das möglich, betonte der badische Diakoniechef. Es gehe um nichts weniger, als eine intakte soziale Infrastruktur für kranke und pflegebedürftige Menschen nachhaltig zu sichern. Die Pflege in den Krankenhäusern und den Einrichtungen und Diensten der Altenhilfe sei Eckpfeiler dieser für die Gesellschaft überlebenswichtigen Infrastruktur.

Der Internationale Tag der Pflegenden steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Welt gesund pflegen“.


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