Land erhöht Mittel für den Freiwilligendienst

Drucken E-Mail
150.000 Euro mehr für die Diakonie Baden

Das Diakonische Werk Baden freut sich über die Erhöhung der Landesförderung für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Durch das zusätzliche Geld könne man die Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch persönlicher, noch besser begleiten. Dadurch würde der Freiwilligendienst bei der Diakonie Baden noch attraktiver.

Immer mehr werde die Bedeutung des Freiwilligendienstes für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Berufsorientierung erkannt. Außerdem sei das FSJ, aber auch der Bundesfreiwilligendienst, wichtig für die Fachkräftesicherung im sozialen Bereich. Immer mehr Freiwillige absolvierten nach ihrem Dienst eine Ausbildung und arbeiteten schließlich in einer sozialen Einrichtung. Und: Wer einmal in einer sozialen Einrichtung gewesen sei, der bekomme eine andere Sichtweise auf Themen wie Inklusion, Alter und Mitmenschlichkeit. Damit komme dem Freiwilligendienst enorme gesellschaftliche Bedeutung zu.


Der Landtag hatte gestern die Landesförderung für den Freiwilligendienst in Baden-Württemberg von aktuell 3 Millionen auf 6,5 Millionen Euro im Jahr mehr als verdoppelt. Ursprünglich war nur eine Anhebung um eine Million vorgesehen. Die Erhöhung bedeutet für die Freiwilligendienste der Diakonie Baden ein Plus von 150.000 Euro.

Im Vorfeld hatte das Diakonische Werk Baden über Lobbyarbeit auf die Verhandlungen eingewirkt. So gab es in den Einsatzstellen mehrere Treffen von Politikern mit Freiwilligen. Dabei wurde die Bedeutung des FSJ als Bildungs- und Orientierungsjahr für die jungen Menschen, als Engagement für die Gesellschaft und Unterstützung in den Sozialen Arbeitsgebieten betont.

Auch vom Bund erwartet die Diakonie Baden ein finanzielles Plus. Aus Berlin kämen klare Signale, dass die Mittel für den Freiwilligendienst im Vergleich zu 2019 erhöht würden. Nach Stand der Dinge sei mit einer Erhöhung um 20 Prozent zu rechnen. Für die Freiwilligendienste der Diakonie in Baden würde das ein Plus von etwa 60.000 Euro bedeuten.


Mehr Informationen
Kontakt:
Christian Könemann  |  Pressesprecher  |  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon +49 (721) 9349 – 248  |  Telefax +49 (721) 93496 – 248  |  Mobil    +49 (172) 7319 935





Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

Stauffenbergstraße 3
70173 Stuttgart
Tel  0711 / 619 67 - 0
Fax 0711 / 619 67 - 67