Offen sein für neue Ideen und Engagement ermöglichen

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Diözesan-Caritasverband Freiburg erhält Förderung für inklusiven Freiwilligendienst

Freiburg – Soziales Engagement im Freiwilligendienst zeichnet sich häufig dadurch aus, dass Menschen ohne Handicaps sich um Menschen kümmern, die Unterstützung benötigen. Mit dem Projekt „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung inklusiver Maßnahmen im Freiwilligen Sozialen Jahr“ will die Landesregierung Baden-Württemberg dieses Bild erweitern. Dieses Vorhaben teilt der Diözesan-Caritasverband Freiburg und beteiligt sich mit seinen Freiwilligendiensten an dem Projekt. „Viele Menschen, die selbst Hindernisse zu überwinden haben, bringen eine hohe Motivation mit, sich für andere einzusetzen. Unsere Idee eines inklusiven Freiwilligendienstes ist es, dies zu ermöglichen und zu fördern. Wir wollen einen Freiwilligendienst, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt“, erklärt Michael Bross, Referatsleiter der Freiwilligendienste im Diözesan-Caritasverband. „Deshalb beteiligen wir uns gerne mit den Freiwilligendiensten der Caritas in der Erzdiözese Freiburg an diesem Projekt.“

Eine Million Euro stellt das Landesministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg für das Projekt zur Verfügung. Dabei können die Handicaps sehr unterschiedlich sein: Menschen mit physischen Behinderungen, psychischen, sozialen oder kommunikativen Handicaps erhalten ebenso Unterstützung wie Engagierte mit Fluchterfahrungen oder mangelnden Sprachkenntnissen, mit familiären Verpflichtungen oder Freiwillige unter 16 Jahren. Entsprechend sind auch die Unterstützungsmaßnahmen sehr vielfältig. „Die Projektgelder ermöglichen uns, dass wir mit ausreichend Ressourcen auf die individuellen Bedürfnisse eingehen können. So haben wir die Möglichkeit, die Freiwilligen zusätzlich zu begleiten, Assistenzen zu vermitteln, Sprachkurse anzubieten oder Kinderbetreuung zu organisieren. Manchmal ist den Freiwilligen schon geholfen, wenn sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Tagesseminar erhalten, weil eine Übernachtung im Bildungshaus für sie nicht möglich ist. Inklusion heißt für uns: Offen sein für neue Ideen und für das, was von den Engagierten gebraucht wird“, erläutert Michael Bross.


Im Diözesan-Caritasverband sollen in einem Projektzeitraum von zwei Jahren so rund 300 Freiwillige mit so genannten „special needs“, also besonderen Bedürfnissen, einen zusätzlichen Unterstützungsbedarf erhalten. Das Projekt hat im November 2019 begonnen und endet im September 2021. Bewerbungen sind jederzeit auf www.freiwilligendienste-caritas.de möglich.


Thomas Maier
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.
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