Wen schert eine alte Seele?

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Kirchliches Projekt entwickelt Hilfen für Betroffene

Ältere Menschen und ihre Angehörigen brauchen Unterstützung, um Krisen im Alter, Rollenveränderungen und seelische Erschöpfung in der Pflege zu bewältigen. Meist bleiben sie aber mit ihren Sorgen allein. Ein Projekt von Kirche und Diakonie hat jetzt ein Angebot psychologischer Beratung speziell für diese Zielgruppe entwickelt. Zur Umsetzung fehlen bislang aber die finanziellen Mittel.

Zum Abschluss des Projekts „Was ich im Herzen trage“ der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie in Baden möchten wir Ihnen die Ergebnisse im Rahmen eines Pressegesprächs vorstellen am

Montag, den 18. November 2019, 12:30 Uhr,
Paul-Gerhardt-Kirche (Stephanienbad)
Breite Straße 49 a, 76135 Karlsruhe


An den Standorten Lörrach und Freiburg wurde ein Modell entwickelt, wie Krisen, Sorgen und seelische Nöte im Alter bewältigt werden können: Alte Menschen fühlen sich trotz mancher Kontakte einsam. Demenz erschüttert die Rollen in einer Partnerschaft. Zunehmend hilfloser werdende alte Menschen verweigern jedes Unterstützungsangebot. Ein Mensch in hohem Alter fragt, welchen Sinn sein Leben hat und welche Spuren wohl von ihm bleiben werden.

Eine der ersten Projekt-Erfahrungen: Es gibt einen sehr großen Bedarf an psychologischer Beratung. Alte Menschen, Angehörige und Pflegeeinrichtungen beklagen gleichermaßen den Mangel an Angeboten. Dabei wären diese über die Struktur der bestehenden kirchlichen psychologischen Beratungsstellen mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand realisierbar. Allerdings gibt es dafür weder eine gesetzliche Grundlage noch Ansätze für eine ausreichende Finanzierung seitens des Landes oder der Krankenkassen.

Welche Angebote werden gebraucht? Wer kann davon wie profitieren? Was wird für eine flächendeckende Angebotsstruktur benötigt? Welche Widerstände gibt es? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Mehr Informationen
Kontakt:
Christian Könemann  |  Pressesprecher  |  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon +49 (721) 9349 – 248  |  Telefax +49 (721) 93496 – 248  |  Mobil    +49 (172) 7319 935



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