AWO begrüßt Vorstoß einer Vermögenssteuer

Drucken E-Mail
Berlin, den 27.08.2019. Anlässlich des Vorstoßes der SPD zur Besteuerung von Vermögen erklärt der Vorstandsvorsitzende des AWO Bundesverbandes, Wolfgang Stadler: „ Es ist zu begrüßen, dass die Frage der Vermögensbesteuerung wieder politisch diskutiert wird. Mit großer Besorgnis nimmt die AWO die starke Ungleichverteilung von Vermögen wahr. Es gehört zum Primat der Politik, eine zu starke Konzentration von Reichtum zu vermeiden und sozialen Ausgleich herzustellen.“

In kaum einem anderen Industrieland wird Vermögen so gering und Arbeit so stark besteuert wie in Deutschland. Gleichzeitig gehört Deutschland zu den Ländern mit der größten Ungleichheit der privaten Vermögen. Mehr als jeder sechste Mensch ist in Deutschland von Armut bedroht oder betroffen.

Wolfgang Stadler mahnt an: „Die gleichwertige Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft wird durch zu große Ungleichverteilung ökonomischer Ressourcen gefährdet. Was wir brauchen sind Investitionen in den Sozialstaat und in die soziale Infrastruktur, durch die gesellschaftlicher Zusammenhalt organisiert wird. Diejenigen, die am stärksten profitieren, sollten auch am meisten zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen.“

Zum Hintergrund: Das Präsidium der SPD stellte am vergangenen Montag ihren Entwurf für eine Vermögenssteuer vor, die speziell für Hochvermögende gelten soll. Widerstand gibt es von den Unionsparteien.

i.A. Johannes Ost
____________________________
AWO Bundesverband e.V.
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Abteilung Kommunikation
Tel: +493026309-171
Fax: +49302630932-171
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.awo.org



Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

Stauffenbergstraße 3
70173 Stuttgart
Tel  0711 / 619 67 - 0
Fax 0711 / 619 67 - 67