Zumeldung zur Landespressekonferenz am 05.04.2018 zum demographischen Wandel

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Stuttgart 05.04.2018  Anlässlich der Landespressekonferenz des Demografie-Beauftragten des Landes, Thaddäus Kunzmann, zum demografischen Wandel äußert sich Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg:

„Wir begrüßen es, dass der Demografie-Beauftragte des Landes, Thaddäus Kunzmann, eine  „sorgende Gemeinschaft“ als einen Weg sieht, ergänzende Hilfen neben der Pflege zu entwickeln.  Ehrenamtsnetzwerke und nachbarschaftliche Hilfen sind ein wesentliches Element bei der  Umsetzung inklusiver, generationengerechter Quartierskonzepte mit  sozialraumorientierten  Hilfsstrukturen“, betont Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen  Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. 

„Quartiersentwicklung ist eine gemeinschaftliche Gestaltungsaufgabe für alle gesellschaftlich und  politisch Verantwortlichen im Land“, so Wolfgramm weiter, „bei der die Freie Wohlfahrtspflege eine  zentrale Rolle spielen muss.“ 

„Um eine bessere und hinreichende Datenbasis zu schaffen und politische Entscheidungen  auf  verlässlicherer empirischer Grundlage zu ermöglichen, fordern wir vom Land die Einführung eines  Infrastruktur-Monitorings im Landespflegegesetz. Diese Bestands- und Bedarfsanalysen müssen  bezogen auf  Sozialräume sowie  für  weitere  relevante  Planungsräume wie Städte, Kreise und Regionen erfolgen“, ergänzt die Vorstandsvorsitzende.

Die Politik müsse künftig im Rahmen einer integrativen kooperativen Sozialplanung eine  gleichmäßige und flächendeckende Entwicklung  von Hilfestrukturen fördern und strukturell im  landesrechtlichen Rahmen verankern.

Hintergrundinformation:
DER PARITÄTISCHE Baden-Württemberg
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg ist einer der sechs anerkannten Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Er ist weder konfessionell, weltanschaulich noch parteipolitisch gebunden. Der Verband steht für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe und wendet sich gegen jegliche Form sozialer Ausgrenzung. Ihm sind in Baden-Württemberg über 850 selbständige Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 4000 sozialen Diensten und Einrichtungen angeschlossen sowie rund 50.000 freiwillig Engagierte. Ihm gehören 226 Mitgliedsorganisationen aus dem Bereich „Ältere Menschen und Pflege“ an. Weitere Informationen unter www.paritaet-bw.de

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