Ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende für die Akteure der Modellklasse Hauswirtschaft in Karlsruhe

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Die Steuerungsgruppenmitglieder für die oikos-Modellklasse haben allen Grund zu feiern, denn nach rund einem Jahr wurde eine neue Modellklasse an der Elisabeth-Selbert-Schule in Karlsruhe eingerichtet. 16 Auszubildende deren Muttersprache nicht Deutsch ist, konnten hier zwischen September und Dezember nach einem aufwändigen Auswahlverfahren im Frühjahr und Sommer in die duale Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/in vermittelt werden.

„Manchmal war es ein Ritt auf dem Vulkan“ erinnert sich Ursula Schukraft vom Projekt oikos „meine Kollegen haben sich die Finger wundtelefoniert, um ein möglichst gutes Matching von potentiellen Auszubildenden und Betrieben zu ermöglichen“ . Über 100 Betriebe aus der Sozialwirtschaft, dem Gastgewerbe und aus der Landwirtschaft wurden dabei über die Ausbildung in der Hauswirtschaft sowie die spezielle Modellklasse und über das Projekt „oikos-Ausbildungsoffensive Hauswirtschaft“ informiert. Dreizehn Betriebe haben sich dazu entschlossen einen oder mehrere „Modell-Azubis“ einzustellen. „Bei manchen Betrieben war es Liebe auf den zweiten Blick“ erklärt Daniela Katz-Raible, denn viele wussten noch nicht, auf wen oder was sie sich durch die sogenannte Hospitation einließen. Hierbei hatten die Bewerber/innen und die Betriebe die Möglichkeit sich über zehn Tage näher kennenzulernen und zu schauen, ob es passt.


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