Mehr soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe

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Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg positioniert sich zur Bundestagswahl
Deutschland ist so reich wie nie. Der Wohlstand wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt und die Firmengewinne steigen. Gleichzeitig sind Einkommen, Vermögen, Teilhabe- und Bildungschancen immer ungleicher verteilt. Immer mehr Menschen haben keinen Anteil mehr am wachsenden Wohlstand, haben kein Vermögen bzw. sogar Schulden. Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum und die sozialen Sicherungssysteme – von der Arbeitslosenversicherung bis zur gesetzlichen Rente – bieten immer seltener auskömmlichen Schutz und Absicherung. Deshalb fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg zur Bundestagswahl 2017 ein Umdenken in der Politik für mehr soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

„Wir brauchen eine solidarische Politik, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und der sozialen Spaltung wirksam entgegensteht. Dazu gehört ausreichend bezahlbarer Wohnraum für benachteiligte Personengruppen, bessere Bildungs- und Teilhabechancen für junge Menschen, mehr Chancengerechtigkeit am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, mehr Partizipation für Menschen mit Behinderung und echte Integration und Teilhabe für geflüchtete Menschen, um nur ein paar Beispiele zu nennen“, betont Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg.
Mit der bundesweiten Aufklärungskampagne „Vielfalt ohne Alternative: gegen rechte Demagogen – für eine solidarische Politik“ möchte der Verband ein Zeichen setzen, zur Stärkung der Demokratie gegen rechtspopulistische Vereinnahmungsstrategien.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg fordert von der Politik:
  • Verwirklichung einer offensiven Sozialpolitik, die keinen zurücklässt.
  • Alterssicherungsreformen und eine gesetzliche Rente, die den Lebensstandard der Menschen – wenn auch auf bescheidenem Niveau – wieder gewährleistet.
  • Erziehungs- und Bildungsangebote, die jedes einzelne Kind bestmöglich fördern und insbesondere auch jene Kinder selbstverständlich teilhaben lassen, die besonderer Förderung bedürfen.
  • Auskömmliche Löhne und Gehälter, keine prekären Beschäftigungsverhältnisse wie sachgrundlose Befristungen und erzwungene Teilzeitarbeit.
  • Ein sanktionsfreies Hilfesystem für Arbeitslose und einen sozialen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor.
Ausführliche Informationen zur Position des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zur Bundestagswahl 2017 finden Sie in unserer Verbandszeitschrift PARITÄT inform Juni 2017 oder unter www.paritaet-bw.de

Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

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