„Afghanistan ist nicht sicher!“ - Kirche und Diakonie informieren über Lebensrealität und Fluchtgründe

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Afghanistan ist nach Syrien das Land, über das am meisten berichtet wird, wenn es um den Zusammenhang zwischen Flucht, Terror und Gewalt geht. Jene, die der gefährlichen Lage versuchen zu entgehen, sind Teil der täglichen Arbeit auch des Diakonischen Werks im Neckar-Odenwald-Kreis. Flüchtlinge aus Afghanistan werden von Mitarbeitern und Ehrenamtlichen betreut und begleitet.
Demgegenüber stehen die Abschiebepraxis der Bundesregierung und die Behauptung, Teile Afghanistans seien sicher. Um über die Situation und die daraus resultierenden Fluchtgründe in dem Land aufzuklären, laden das Diakonische Werk im Neckar-Odenwald-Kreis gemeinsam mit den Kirchenbezirken Mosbach und Adelsheim-Boxberg ein zu einem Informationsabend mit anschließender Talkrunde:

29. Juni 2017, 19:30 Uhr Martin-Luther-Haus (Dekanat)
Martin-Butzer-Str. 3, 74821 Mosbach.


Die ausgewiesene Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann informiert in einem Vortrag über die Sicherheitslage, den Lebensalltag der Menschen und die aktuelle politische Lage.
Stahlmann hat selbst vor Ort gearbeitet und geforscht.
„Warum fliehen aktuell so viele Afghanen aus ihrer Heimat? Wie ist die Einschätzung der sicheren Gebiete in Afghanistan zu bewerten? Und: Welche Bedrohungen erwarten Abgeschobene in der Heimat?“ Über diese Fragen diskutiert Friederike Stahlmann in einer anschließenden
Talkrunde mit Landespolitikern. Außerdem sitzen auf dem Podium die Juristen Jürgen Blechinger, Flucht- und Migrationsexperte der Evangelischen Landeskirche und Nancy Gelb, Beauftragte für Flucht und Migration der Kirchenbezirke Mosbach/Adelsheim-Boxberg.
Wir laden Sie herzlich ein, die Veranstaltung zu begleiten und stehen Ihnen für Interviewwünsche zur Verfügung. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.
Stauffenbergstraße 3
70173 Stuttgart
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