Liga-Vorstand Mai 2017

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Am Vormittag war der Vorstand der Liga zu seiner Mai-Sitzung zusammengekommen. Auf der umfangreichen Tagesordnung wurden Gespräche auf politischer Ebene und Veranstaltungen beraten und Aktivitäten vorbesprochen, u.a. ein Schreiben an Minister Lucha zur Umsetzung des BTHG, der 5. Expertenkongress Pflege vom 18.10., das Gespräch mit dem Ministerpräsidenten des Landes und die Aktionswoche Armut im Oktober. Aus dem Ausschuss Migration gab es einen umfassenden Bericht zum Stand der Umsetzung des Paktes für Integration und zu den Möglichkeiten der Beteiligung der Wohlfahrtsverbände und -einrichtungen (Verwaltungsvorschrift noch nicht veröffentlicht) und zur Umsetzung der Verfahrens- und Sozialberatung. Ausführlich wurde die Etablierung des neuen Liga-Projekts zum Bundesteilhabegesetz erörtert und die nächsten Schritte besprochen. Als einen weiteren Schwerpunkt fand am Nachmittag der Austausch des Liga-Vorstand mit den Vorsitzenden der Kreis- und Stadtligen statt.

Liga-Vorstand und Vorsitzende der Kreis- und Stadtligen in Baden-Württemberg
Die Mitglieder des Vorstands der Liga waren fast vollzählig zum Austausch mit den Kreis- und Stadt­ligen gekommen, und auch seitens der Kreis- und Stadtligen war die Teilnehmerzahl mit über 20 erfreulich hoch. Auch hier bildete das Thema Fachkräftebedarf und Fachkräftegewinnung den Schwerpunkt. Denn gerade aus den Berichten der Kreisligen war dieses Thema seit längeren Jahren immer wieder vorgebracht worden. Liga-Vorsitzender Reinhold Schimkowski begrüßte deshalb herzlich Herrn Ansgar Lottermann vom Ministerium für Soziales und Integration, der einen umfassenden Überblick über die Bemühungen des Landes gab und auch über die Ziele der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg berichtete.

Liga-Vorstand und Vorsitzende der Kreis- und Stadtligen in Baden-Württemberg

Strukturen der Kreis- und Stadtligen vor Ort
Als zweites Thema folgte ein Austausch über Strukturen und Beteiligungsprozesse der Kreis- und Stadtligen. An der Online-Umfrage der Liga-Geschäftsstelle hatten sich erfreulicherweise 26 Kreis- und Stadtligen beteiligt. Frau Weiser, Liga-Geschäftsführerin, stellte die Auswertung vor. Bei 26 Rückläufern erhielt man einen recht guten Überblick über die Aktivitäten vor Ort. Wie zu erwarten, bot sich ein recht buntes Bild in Strukturen und Zusammenwirken, es gab jedoch auch große Gemeinsamkeiten. So sind z.B. die Ligen regelmäßig Teilnehmer bei den Jugendhilfeausschüssen und überwiegend auch in den Sozial- und Gesundheitsausschüssen der Kreise. Fast alle Ligen haben einen Sitz im Beirat SGB II und über 20 beteiligen sich an der Aktionswoche Armut im Oktober. Die Ergebnisse werden im Liga-Vorstand noch weiter behandelt.

-we-


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