Liga-Vorstand beim Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg

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Ende Mai fand im Staatsministerium ein Gespräch zwischen den Mitgliedern des Liga-Vorstands und dem Ministerpräsidenten des Landes Winfried Kretschmann statt. Ligavorsitzender Reinhold Schimkowski bedankte sich für die Gelegenheit, beim nunmehr dritten Gespräch in der Amtszeit des Ministerpräsidenten Anliegen der freien Wohlfahrtspflege vortragen zu können. Der Ministerpräsident versicherte, dass er die freie Wohlfahrtspflege in sozialen Themen als Partner des Landes verstehe und ihre Tätigkeit in den vielfältigen Aufgabenfeldern sehr zu schätzen wisse.

Mitglieder des Liga-Vorstands erläuterten die gesellschaftspolitischen Fragestellungen, die derzeit aus ihrer Sicht von besonderer Tragweite und Dringlichkeit sind: nämlich die Umsetzung der Ergebnisse der Pflege-Enquête und die Aufstellung eines Fahrplans für die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Baden-Württemberg. Hier sei Eile geboten. Die Liga-Vertreter machten deutlich, dass ihnen die Problemstellungen in diesen Arbeitsfeldern auf den Nägeln brennen und wünschten sich „mehr Dampf“ in der Umsetzung. Sie wiesen auch auf die Bedeutung der Freiwilligendienste und des Ehrenamts der freien Wohlfahrtspflege insb. im Hinblick auf die Betreuung von Flüchtlingen und die Gewinnung von Fachkräften hin und sprachen sich für eine deutlichere Beteiligung der freien Wohlfahrtspflege bei den Umsetzungsprozessen oder zumindest ihr Gehörtwerden und die Inanspruchnahme ihrer fachlichen Begleitung aus. Dies sei ihnen bei den Gesprächen zum Pakt für Integration leider nicht gelungen. Am Gespräch nahm auch der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Klaus-Peter Murawski teil. Der Ministerpräsident stellte ein weiteres Gespräch gegen Ende der Legislaturperiode in Aussicht.

-we-


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